Dienstag, 19. September 2017

[Update] Bachelor nach dem Operative Professional ab 2019 ohne Abitur


Es gibt mal wieder was neues zum Thema Bachelor nach dem Operative Professional. Das große Problem nach dem Operative Professional einen Bachelor zu machen, war bis jetzt immer die Anerkennung der bereits erbrachten Leistung durch den Operative Professional.

Die offene Hochschule bietet ab dem Jahr 2018 Jahr 2019 einen Bachelor of Arts für Operative Professional Absolventen an. Dieser dauert 1,5 Jahre plus Bachelor Thesis.

Dabei handelt es sich um einen Studiengang der extra für Menschen mit Operative Professional ins Leben gerufen wurde. Der Studiengang heißt

Bachelor IT Business Management

Die Projektphase zur Akkreditierung endet im Sep. 2018. Danach wird die Akkreditierung beantragt, diese dauert zwischen 3 und 6 Monate. Sie wird wohl aber voraussichtlich gewährt werden, da es schon Erfahrungen in vergleichbaren Projekten gibt. Mich hat gestern eine E-Mail erreicht, in der mir mitgeteilt wurde, dass der Studiengang sich auf das Jahr 2019 verschiebt.

Dies liegt lauf Prof. Dr. Zobeltitz wohl an der Dauer der Akkreditierung. Denn als öffentliches Forschungsprojekt, müssen alle Ergebnisse zu erst veröffentlicht werden. Aus diesem Grund wird der Start des Studiums auf 2019 verlegt.

Zugangsvoraussetzungen
  • Bestandene Prüfung zum Operative Professional (IT-Entwickler, IT-Projektleiter oder IT-Berater)
  • Bestandene IHK-Erstausbildung im Bereich IT (Fachinformatiker Anwendungsentwickler, Fachinformatiker Systemintegration, IT-System-Elektroniker, Informatikkaufmann, IT-System-Kaufmann)
  • 5 Jahre Berufserfahrung im Berufsfeld IT müssen nach der bestandenen IHK-Erstausbildung zum Studienstart nachweisbar sein
Es wird kein Abitur oder Fachabitur benötigt um das Studium zu beginnen. Was grundsätzlich sicher dazu führen wird, dass mehr Leuten dieser Studiengang zugänglich ist.

Ich finde den Studiengang sehr interessant und habe mich unverbindlich angemeldet. Leider kostet der Studiengang 400 EUR im Monat, was eine Gesamtsumme von ca. 9600 EUR bedeutet.

Diese kann sich aber durchaus rentieren, wenn dadurch ein höherer Abschluss erreicht wird, der sich auch aufs Gehalt auswirkt.

Bei den Inhalten wird es sich eher um BWL Themen handeln und weniger Informatik. Der Grund dafür ist, dass im OP eher BWL Themen und weniger Informatik als Inhalt vermittelt wird. Andernfalls könnte man sich die Inhalte des OP's nicht anrechnen lassen.

Dennoch finde ich es eine gute Sache, da man in 1,5 Semestern einen Bachelor erreichen kann. Was gerade mal 1,5 Jahren sind.

Der Studiengang wird ab 2018 aber nur dann angeboten, wenn sich genügend Teilnehmer finden lassen. Ansonsten startet er erst ab 2020.

Zusammengefasst heißt das:
  • Kurze Studiendauer (1,5 Jahre + BA Thesis)
  • Kein Abitur oder Fachabitur notwendig
  • Abschluss wird ein Bachelor of Arts sein
  • Kosten rund 9600 EUR für die gesamte Studiendauer
Mein Interesse hat der Studiengang auf jeden Fall geweckt und ich habe mich angemeldet.

Einem Master in diesem Bereich steht dann nichts mehr im Wege.

Informationen zum Studiengang gibt es hier: 

Was denkt ihr darüber? Würdet ihr euch auch anmelden?


Kommentare:

  1. Hi Simon, das wären dann 1.5 Semester Vollzeit, richtig? Wenn man berufstätig ist, dann sind die 400 Euro im Monat nicht unbedingt die größte Hürde ;)

    Jedenfalls klingt es sehr interessant.

    Vielen Dank für die Info!

    Lg
    Marco

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  2. Hi, ich bin gerade in der Erprobung zum besagten Studiengang. Auf Basis unseres Feedbacks wird sich sicherlich noch etwas am Modulplan ändern, aber zurzeit ist es sehr wirtschaftslastig. Daher auch der Bachelor of Arts. Insgesamt ist die Idee wirklich gut. Wir sind jetzt im 3. Semester eines berufsbegleitenden Studiengangs, also nicht Vollzeit. Im Schnitt gibt es eine Präsenz (Freitag Nachmittag und Samstag) im Monat. Ansonsten Selbststudium und Webinare. Da wir bereits im 4. Semester unsere Bachelorarbeit schreiben, ist einiges an wissenschaftliches Arbeiten nachzuholen. Vom Aufwand her würde ich sagen, Schwierigkeit ähnlich OP, aber insgesamt mehr zu tun (im Schnitt 10 Wochenstunden). Insbesondere Hausarbeiten kosten Zeit.

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  3. Hallo Jacqueline,
    danke für die Informationen.

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