Freitag, 13. Januar 2017

Wer nichts wird, wird Wirt, wer gar nichts wird, wird Operative Professional


Wie meine Oma immer schon zu sagen pflege. 

Wer nichts wird, wird Wirt, wer gar nichts wird, wird Operative Professional.


Weil immer wieder die Anfrage kommt, was wird man denn später als "Operative Professional"?  Habe ich mir mal die Mühe gemacht zu schauen welche Berufswege einige nach Ihrer Fortbildung eingeschlagen haben. Dabei haben ich mir mal exemplarisch sechs Absolventen des Operative Professional angeschaut und analysiert. Ich habe Xing zur Hilfe genommen und einige Profile die den OP gemacht haben angeschaut. Wichtig dabei war, wie lange nach dem OP hat es gedauert bis eine neue Position besetzt wurde?

Berufsaussichten Operative Professional, Jobaussichten Operative Professional.

 Profil 1 

Nach Abschluss des OPs, wurde die nächste Position agile Project CEO, also der Chief Executive Officer. Erscheint mir ein ganz guter Karriereschub. Hängt aber natürlich auch immer etwas von der Größe der Firma ab.Nach weiteren 5 Monaten wurde dann die Position IT Consultant & IT Projektmanager besetzt. Also absolut eine Position die zu den gelernten Inhalten passt.
Berufsaussichten Operative Professional, Jobaussichten Operative Professional.
Man gut erkennen, dass die Komponente IT Consultant um den IT Projektmanager ergänzt wurde. Ohne die entsprechende Fortbildung, wäre es sicher nicht so schnell gegangen.

Profil 2

Das nächste Profil wird sehr spannend, denn hier hat etwas besondere stattgefunden. Der Arbeitgeber hat dem Absolventen mit Beginn der Fortbildung einen Vertrauensvorschuss gewährt. Denn der Absolvent hat die Fortbildung 2013 begonnen und ebenfalls zu diesem Zeitpunkt angefangen als IT-Projektleiter & IT-Teamleiter zu arbeiten. Das zeugt eindeutig davon, dass der Arbeitgeber ein hohes Maß an Vertrauen in seinem Mitarbeiter setzte und in diese Weiterbildung.
Berufsaussichten Operative Professional, Jobaussichten Operative Professional.
  

Profil 3

Das dritte Profil in unserer Analyse zeigt ein weiteres Mal einen klaren Karrieresprung nach dem Operative Professional. Hier wurde der OP 2009 begonnen, im selben Jahr wurde die Person zum stellv. Leiter IT befördert. Ab dem Jahre 2013 wurde eine Beförderung zum stellv. Abteilungsleiter IT gewährt. Wie ich finde eine toller Karrieresprung.
Berufsaussichten Operative Professional, Jobaussichten Operative Professional.
Das sind drei Profile die ich mir genauer angesehen habe und man muss feststellen, alle drei haben nach dem Operative Professional neue Positionen bekommen die auf der Karriereleiter deutlich nach oben zeigen. Natürlich ist das hier keine empirische Erhebung und nur drei Beispiele, aber dennoch kann es euch zeigen wohin der Weg gehen kann.

Man kann wohl abschließend sagen, vielleicht ist es doch gar nicht so schlimm kein Wirt zu sein, sondern Operative Professional.

Downloads zum IT Businessmanager (IHK)

Studium nach dem IT Business Manager (IHK) 

Artikel 1 - OP #blog - Studium nach dem OP an der offenen Hochschule
Artikel 2 - OP #blog - Studium nach dem OP an der offenen Hochschule Teil 2
Artikel 3 - OP #blog - Wie geht es weiter nach dem OP
Artikel 4 - OP #blog - Masterstudium an der Universität Trier

Erfahrungen IT Business Manager (IHK) mit Bildungsträger manQ

Artikel 1 - OP #blog - Erfahrungsbericht manQ - IT-Business Manager  
Artikel 2 - OP #blog - Erfahrungsbericht manQ - IT-Business Manager die Zweite

Themen rund um Prüfungen und Projektarbeit zum IT Business Manager

Artikel 1 - OP #blog - Projektdokumentation Thema auswählen
Artikel 2 - OP #blog - Prüfungsfragen in der mündlichen Prüfung
Artikel 3 - OP #blog - Ablauf schriftl. Prüfung
Artikel 4 - OP #blog - Projektdokumentation - Anfang
Artikel 5 - OP #blog - Projektpräsentation IT Businessmanager
Artikel 6 - OP #blog - Projektdokumentation Inhaltsverzeichnis
 

Mittwoch, 11. Januar 2017

Update Studium nach dem Operative Professional an der Hochschule Weserbergland


Ich hatte bereits vor einiger Zeit berichtet, dass die Hochschule Weserbergland einen Masterstudiengang in der Erprobungsphase hat der es ermöglicht direkt nach dem OP ohne Bachelor zu studieren. Jacqueline von dem Blog theSpectrum.de hat diesen Erprobungsstudiengang angefangen und schildert in Ihren Blog die ersten Eindrücke.

Wie es scheint gibt es wohl noch einige Startschwierigkeiten. Was aber auch ganz normal ist denke ich. Anbei das Fazit welches Jacqueline gezogen hat.
Mein erstes Fazit
Es gibt einige, besonders organisatorische Mängel. Trotzdem fühle ich mich von der HSW gut unterstützt, man bekommt fast immer zeitnahe Rückmeldung auf Fragen in ILIAS und durch die kleinen Gruppen, ist man viel näher am Dozenten dran. Teilnahmen wie der MBTI oder der baldige OOPT (Englisch) sind tolle zusätzliche oder integrierte Angebote. Ich hoffe daher, dass sich das Niveau und die Organisation einpendelt und das wir nicht noch mehr Probanden verlieren. Ich würde das Zertifikatsstudium nämlich gerne abschließen – min. den Bachelorteil.
Zühlke, Jacqueline: „So schnell vergeht die Zeit oder Open IT – was bisher gesah“, unter: http://thespectrum.de/?p=204
Wer sich für das Thema interessiert, sollte den kompletten Beitrag lesen um sich ein Urteil bilden zu können.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Projektdokumentation professionell in Szene gesetzt

Nachdem ihr Monate an der Projektdokumentation gesessen habt, rückt der Tag der Abgabe näher. Die IHK möchte von euch ein Exemplar gedruckt und per E-Mail ein PDF haben. Für das gedruckte hatte ich damals überlegt, wie soll das aussehen? eher hochwertig oder eher einfach? Auch wenn die Aufmachung nicht wirklich in die Bewertung mit einfließen wird, macht es dennoch unterbewusst einen professionellen Eindruck. Ich bin was dieses Thema angeht folgender Meinung:



"Professioneller Inhalt, sollte professionell wirken"

Ich habe mich also im Internet auf die Suche gemacht, wo ich mir in kleiner Stückzahl eine Projektarbeit zeitnah fertigen lassen kann. Dabei habe ich festgestellt, dass es eine ganze Menge an Auswahl gibt, mit unterschiedlicher Qualität. Darauf hin habe ich mich entschlossen, erst ein mal die lokalen Kopiershops aufzusuchen um zu schauen was dort angeboten wird und wie die Preislage ist. Ich habe mir dann ein paar Exemplare vor Ort zeigen lassen, die als Vorlage dienen könnten. Leider waren diese entweder nicht schön, nicht gut verarbeitet oder einfach viel zu teuer.

Ich hatte mir ein Limit gesetzt, ich wollte maximal 50 EUR für ein Exemplar ausgeben. Auf Grund des immer näher rückenden Termins der Abgabe, habe ich mich wieder ins Internet begeben. Ich hatte die Idee einen Service zu finden, bei dem man eine Probe bekommen kann ohne dafür bezahlen zu müssen. Denn wer kauft schon gerne die Katze im Sack?

Dabei bin ich dann auf folgenden Dienst aufmerksam geworden.


Dort besteht die Möglichkeit, eine Probeexemplar anzufordern um sich einen Eindruck der Qualität zu verschaffen. Das fand ich sehr hilfreich, denn für gute 40 EUR pro Exemplar wollte ich mich nicht darauf verlassen, dass die Projektarbeit gut wird, sondern ich wollte mir sicher sein.

Ich habe damals die Hardcovervarinate mit Spiralbund genommen.

Ich war mit der Qualität und dem Preis von viaprinto sehr zufrieden und kann euch diesem Service nur ans Herz legen.

Um das Cover individuell und einzigartig zu gestalten, könnt ihr euch Inspiration unter folgenden Seiten holen. Besonders was Schriften & Bilder angeht.

Schriften

Bilder


https://www.paypal.me/SStork

Mittwoch, 30. November 2016

Master ohne Bachelor an der Hochschule Weserbergland

http://offene-hochschule.orgEs gibt einige Neuigkeiten zu Thema OpenIT an der Hochschule Weser- bergland. Ich hatte ja bereits einen Artikel zum Thema geschrieben "Master ohne Bachelor an der Hochschule Weserbergland". Damals habe ich darauf hingewiesen, dass dort ein Studiengang angeboten wird der sich in der Akkreditierungsphase befindet.

Nun ist es so, dass Herr Linke der wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule ist, mir einige Fragen zu dem Thema beantwortet hat. Die Antworten möchte ich euch in diesem Beitrag erläutern.

1. Frage: Wie viele Studenten wurden zugelassen?

Antwort: Für den Probestudiengang Wirtschaftsinformatik, welcher sich an IT-Facharbeiter mit IT-Erstausbildung richtet, haben wir 20 Personen zugelassen. Für den Probestudiengang IT-Business Management, welcher für Personen mit einer Ausbildung zum „Operative Professional“ gestaltet wurde, haben wir 22 Personen zugelassen. Wir mussten leider manchen Bewerbern aus verschiedenen Gründen absagen.

2. Frage: Wann fängt der Studiengang an?  

Antwort: Beide Gruppen sind zum Beginn des WS16/17 im September 2016 gestartet.

3. Frage: Wie ist das Studium aufgebaut und welche Inhalte sind geplant?

Antwort: Der Probestudiengang IT-Business Management ist in eine 2-jährige Bachelor- und eine sich anschließende 1,5-jährige Masterphase geteilt. Die Teilnehmer selber starten durch die Nutzung der Anrechnungsmöglichkeiten formal im fünften Semester, bzw. können vom eigentlich achtsemestrigen Studium die ersten vier Semester kürzen.  Bei den Inhalten berücksichtigen wir zum einen welche wissenschaftliche  Standards erfüllt werden müssen und zum anderen, welche Fachthemen für die Teilnehmer und deren Unternehmen mittel- und langfristig relevant sind. Dies sind z.B. Themen wie 
  • Requirements Engineering 
  • IT-Recht
  • IT-Outsourcing 
  • Digitalisierung 
  • Wirtschaftsenglisch.
Für Detailinformationen wollen wir gerne auf unsere aktuellen  Modulhandbücher verweisen, welche unter http://offene-hochschule.org/downloads/ veröffentlicht sind. Diese werden stetig aktualisiert. Eine alle Semester umfassende Modul- und Studienübersicht liegt den Teilnehmern vor, diese wollen wir aber vorerst nicht vollständig öffentlich zugänglich machen. Zurzeit führen wir noch Befragungen durch, um unter anderem die Vertiefungsangebote passgenau gestalten zu können.

4. Frage: Gibt es bereits Neuigkeiten zur Akkreditierung? 

Antwort: Da das Probestudium gerade erst gestartet ist, gibt es da noch keine Neuigkeiten. Wir erwarten weiterhin die Akkreditierung des Studienganges direkt nach dem Ende der Erprobung.

5. Frage: Gibt es aktuelle Erkenntnisse aus den erhobenen Studien?

Antwort: Aktuell können wir auf eine Veröffentlichung im Open-IT Projekt verweisen. Weitere wissenschaftliche Ergebnisse werden wir im Laufe des Jahres 2017 veröffentlichen. Wir hoffen, dass wir in diesem Rahmen auch anonymisierte Erhebungen aus dem Projekt für sekundäre Forschungsprojekte zur Verfügung stellen können.

Dienstag, 8. November 2016

Projektdokumentation Thema auswählen

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da müsst ihr das Thema für eure Projektdokumentation festlegen. Einige wissen schon seit Monaten was sie machen wollen, andere wissen es bis kurz vor der Abgabe des Projektantrages nicht! Am einfachsten ist es natürlich wenn man in der Firma bereits ein reales Projekt gemacht hat um dieses zu verwenden. Aber das Projekt muss natürlich im Umfang und Zeitraum passen. Es sollte noch nicht zu lange abgeschlossen sein und zwischen 6 Monaten und einem Jahr Laufzeit haben. Länger als ein Jahr sollte das Projekt nicht laufen. Da es bei der Projektdokumentation zum Operative Professional darum geht Projektmanagement zu beschreiben, ist es deutlich anders als die Dokumentation für den FIAE oder FISI. 

Es geht bei dieser Dokumentation nicht darum technisch zu beschreiben welches Projekt ihr umgesetzt habt, sondern aus der Rolle des Projektleiters zu beschreiben wie dieses Projekt durchgeführt wurde. Dabei handelt es sich um eine andere Sicht auf das Projekt. Ihr seid nun nicht die ausführende Kraft die einen Server installiert oder etwas programmiert, sondern der Projektmanager der die Aufgaben verteilt, diese überwacht und koordiniert. Das ihr das immer im Hinterkopf behaltet, ist sehr wichtig! Vor diesem Hintergrund solltet ihr auch euer Thema wählen. Es kann gut sein, dass ihr bereits einige Projekte als technischer Mitarbeiter begleitet habt. Oder sogar alles gemacht habt, technische Umsetzung und Projektmanagement. Solche Projekte eignen sich natürlich auch gut um sie zu verwenden.

Es wird mit Sicherheit so sein, dass ihr  die Projekte die ihr durchgeführt habt nicht auf den Standards aufgebaut habt, die ihr nun kennt. Außer ihr habt bereits ein etabliertes Projektmanagement bei euch in der Firma, dann könnt ihr natürlich sehr einfach ein Projekt adaptieren. Denn es wurde wahrscheinlich schon nach den gängigen Standards durchgeführt. Sollte das nicht der Fall sein, dann könnt ihr auch ein Projekt nehmen welches ihr eher technisch durchgeführt habt und es sinnvoll um die Projektmanagementmethoden erweitern. Dieses Projekt ist zwar nicht 100% so gelaufen, aber darum geht es im Grunde ja auch nicht. Es geht darum, dass ihr sinnvoll die Methoden des Projektmanagements anwenden könnt. Andernfalls wird die IHK euch ein fiktives Projekt zuweisen, wenn ihr keine eignen Ideen habt.

Wie kommt ihr also nun zum Thema? 

Nun nehmen wir mal an, ihr habt ein Projekt "Einführung eines Dokumententenmanagementsystems" gemacht. Dieses habt ihr aber nur technisch umgesetzt. Dann müsst ihr euch nun den passenden Rahmen bauen.
  1. Beschreibung der Ausgangssituation 
  2. Projektinhalte, -ziele und Projektnutzen
  3. Methoden und Werkzeuge
  4. Projektorganisation
  5. Projektphasen
  6. Budget bzw. geschätzte Projektkosten, Finanzierbarkeit
  7. Projektrisiken und –chancen
Das sind im Grunde die Überlegungen, die sich der gemacht hat, der das Projekt initiiert hat. Ihr müsst euch also eine Ausgangssituation ausdenken. Von welchen Rahmenbedingungen geht euer Projekt aus, wie sind die Gegebenheiten?

Es geht also darum, dass Projekt mehr aus Managementsicht zu sehen und zu beschreiben. Es ist wichtig, dass man sich dieser Perspektive immer bewusst bleibt und nicht zu viele technische Beschreibungen macht. Schaut euch dazu auch den Artikel zum Projektantrag an.

Artikel - IT Business Manager Projektantrag
Artikel - Downloads für den Operative Professional IHK