Dienstag, 21. März 2017

Buchtipps für Projektleiterinnen und Projektleiter


Welches Projektmanagementbuch ist das Beste?

Auf diese Frage kann es natürlich keine klare Antwort geben. Denn die Antwort hängt von vielen Faktoren ab. Dennoch möchte ich euch hier einige Standardwerke sowie persönliche Empfehlungen auflisten, die euch in euren Projekten voran bringen werden.

Solltet ihr ein wirklich gutes Buch in der Liste hier vermissen, zögert nicht mir dies mitzuteilen. Ich werde es auf jeden Fall prüfen und ggf. in die Liste mit aufnehmen.

Bei diesem Empfehlungen geht es weniger um die Nutzbarkeit der Bücher für die Prüfung, sondern mehr was man in der Praxis gut nutzen kann und als Projektleiter gelesen haben sollte.

Warum sind solche Fachbücher oft sehr teuer? Diese Frage stellen sich sicher viele Interessierte. Die Antwort ist recht einfach, gutes konzeptionell aufgearbeitetes Wissen gibt es nicht um sonst im Internet. Die Kompetenz und das Fach Know How lassen sich die Autoren bezahlen.







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Mittwoch, 15. Februar 2017

Welches Profil ist das richtige beim Operative Professional?


Wenn man dem Operative Professional durchführen möchte, muss man spätestens vor der Anmeldung zur Prüfung die Frage klären, welche Spezialisierung möchte ich eigentlich wählen?

Denn beim Operative Professional gibt es vier an der Zahl.
  • Geprüfter IT-Entwickler - Certified IT System Manager
  • Geprüfter IT-Projektleiter - Certified IT Business Manager
  • Geprüfter IT-Berater - Certified IT System Consultant
  • Geprüfter IT-Ökonom - Certified IT Marketing Manager
Doch welchen sollte man wählen?  Grundsätzlich sind die Profile natürlich dazu gedacht, verschiedene IT-Ausrichtungen abzubilden. Sprich wenn ich später weiterhin entwickeln möchte manche ich den IT-Entwickler, möchte ich Projekte leiten dann wähle ich den IT-Projektleiter.

Aber es gibt noch einen interessanten anderen Aspekt. Denn grundsätzlich sind die vermittelten Inhalte zu 80% gleich bei allen Profilen. Bei der Prüfung ist der Fachspezifische Teil dann etwas anders und auf die Profile zugeschnitten.

Was man allerdings nicht außer acht lassen sollte sind die Titel, die man mit dem bestehen der Prüfung erwirbt. Denn welcher der Titel sieht auf der Visitenkarte am besten aus und hört sich am besten an?














Aus meiner Sicht ist es definitiv der Certified IT Business Manager, denn er unterstreicht den professionellen Charakter dieses Abschlusses. Nichts desto trotz sollte man sich hier nicht ausschließlich von dem Namen des Titels leiten lassen. Am besten ist es natürlich wenn man genaue Vorstellungen davon hat was man später tun wird. Dann fällt es einem auch eher leicht die richtige Ausrichtung zu finden.

Wenn man sich allerdings unsicher ist, und auch noch nicht so 100% klar ist wohin später die Reise gehen wird, dann finde ich den Business Manager am wertvollsten.

Welches Profil findet ihr am besten und welches habt ihr gewählt? Schreibt mir doch was in die Kommentare. Nehmt doch zusätzlich an der Umfrage, rechts neben dem Beitrag teil. Denn mich würde interessieren, welches das beliebteste Profil ist.

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Montag, 6. Februar 2017

Review Weiterbildung bei manQ - management qualifizierung

 http://www.management-qualifizierung.de

Da das Thema manQ besonders interessant erscheint, schreibe ich zu diesem Thema heute noch mal einen zusammenfassenden Reviewbeitrag.

manQ wird von Lars Pfannkuche geführt. Bei Lars merkt man, dass er mit Leib und Seele dabei ist. Wenn man Fragen oder Probleme bei den Fortbildungen oder Prüfung hat, hat er immer ein offenes Ohr und steht einem beratend zur Seite.

Man merkt einfach das es Lars um die Personen geht und nicht allein ums Geld.

Was definitiv ein großer Pluspunkt an manQ ist, die Unterstützung bei der Beantragung des Meister BAföGs. Anja Finis hat damals alles perfekt unterschriftsreif vorbereitet. So hatte man selber gar keine Arbeit mit den Unterlagen. Natürlich ist manQ selber daran gelegen, ihr Geld zu bekommen. Aber die Unterstürzung bei den Formularen war Gold wert.

Warum habe ich mich für manQ entschieden?
Nun die frage ist recht einfach zu beantworten. Ich komme aus Paderborn und manQ ist in Hofgeismar ca. 77 Km und eine gute Autostunde ohne Stau von Paderborn entfernt.

https://www.google.de/maps/dir/Paderborn/34369+Hofgeismar/@51.5632006,8.7916927,10z/data=!4m19!4m18!1m10!1m1!1s0x47ba4c9661611ddb:0x73cc872a58ef22ee!2m2!1d8.7575093!2d51.7189205!3m4!1m2!1d8.727082!2d51.5784114!3s0x47bbb119cf553e9d:0x198b60ee495a9fc7!1m5!1m1!1s0x47bb1865259a97cd:0x422435029b0ae20!2m2!1d9.3860472!2d51.4970925!3e0
 
Hofgeismar liegt recht nah an der Autobahn A44 und ist schnell zu erreichen. Das war eine tolle Sache, da es nicht notwendig war ein Hotel zu buchen und damit keine Extrakosten anfielen.

Aber das war natürlich nicht der einzige Grund warum ich manQ interessant fand und mich letztendlich auf dafür entschieden habe. manQ verfolgt das Prinzip des blended learnings.

Ein Konzept bei dem Onlineseminare mit Präsenzphasen gemischt werden. Das kam mir damals sehr entgegen, da ich keine Lust hatte 1 bis 2 mal die Woche aufschlagen zu müssen nach der Arbeit. Denn das ganze Lernen, Mitschreiben und Mitdenken neben der Arbeit noch zu leisten, ist nicht so einfach wie viele denken.

 Da kam es mir gerade recht keine weite Anfahrt zu haben!

Der erste Tag bei manQ 
Voller Motivation und Vorfreude auf das zu Lernende kam ich bei manQ an. Das erste was mir auffiel, es gab genügend Parkplätze. Wundervoll dachte ich mir, ich hasse nichts mehr als keinen Parkplatz zu finden. Gerade wenn ich mal wieder spät dran bin, stresst mich so was immer sehr.

Das Gebäude sah etwas älter aus und war es auch. Das sollte meiner Vorfreude auch keinen Abbruch tun. So begann der erste Tag damit, sich in der Gruppe kennen zu lernen und Lars Pfannekuche war der erste Dozenz, denn Lars unterrichtet unter anderem Marketing.

Ein spannender Einstieg in das Thema IT Projektmanagement, wie ich fand. Die Verpflegung war ebenfalls sehr gut, für Kaffee, Wasser, Saft, Obst und Süßigkeiten wurde von manQ gesorgt. Mittags konnten wir uns selber entscheiden ob wir in der Runde was zu Essen bestellen wollen oder lieber zum nahe gelegenen Rewe laufen wollten.

Für einen langen anstrengenden Tag musste natürlich angemessen gegessen werden.


So vergingen den ersten beiden Präsenztage bei manQ wie ich Flug.

Die folgenden Monate
Nach dem die ersten beiden Präsenzen geschafft waren, ging es weiter mit den online Seminaren. Denn zwischen den Präsenzen, die ca. alle 6 bis 8 Wochen sind, wird jede Woche ein online Seminar abgehalten. Hier geht es in der Regel um 18:00 Uhr los und geht bis ca. 20:30 Uhr.

Hier kann ich jedem nur raten zuzuhören und vor allem mit zu machen! Je besser man in den Webinaren aufpasst um so einfacher fallen einem die Präsenztage.

In den folgenden Monaten schliff sich dann alles recht schnell ein. Ein mal die Woche wurde online zugehört mitgemacht und oft auch mit gelacht. Der online Campus auf Basis von Microsoft Sharepoint wurde unsere erste Anlaufstelle für Termine, Material und Übungen.

Die Dozenten bestückten ihn mit allem was in den Seminaren besprochen wurden sowie den Videos zum späteren anschauen. Denn es ist zwar besser immer live bei den Webinaren dabei zu sein, aber es kann schon mal vorkommen das man es nicht schafft. In diesem Fall besteht die Möglichkeit die Aufzeichnung anzusehen. Diese Möglichkeit habe ich selber ein oder 2 mal in Anspruch genommen.

Um so mehr Zeit verging desto mehr schweißte sich die Gruppe zusammen. Einige wenige verließen uns aus verschiedenen Gründen aber der Großteil war motiviert und guter Dinge bis zum Ende dabei zu blieben.

Denn es gab auch schwere Zeiten, gerade in der Mitte der Weiterbildung, als die erste Motivation verflogen war. Da hieß es dran bleiben und nicht aufgeben. Denn auch hier gilt, ohne Fleiß kein Preis.

Dennoch unterstützt manQ wo es geht und versucht das es jeder bis zu Prüfung schafft.

Nach und nach lernten wir weitere Dozenten kennen, ein jeder Fachmann auf seinem Gebiet. Die fachliche Kompetenz der Dozenten war wirklich ausgezeichnet. Zudem waren einige sehr interessante Persönlichkeiten unter ihnen. Man merkte direkt, dass sie Spaß hatten, neben ihrem normalen Beruf Menschen etwas beizubringen. Ich erinnere mich immer mit Vergnügen an die vielen Stunden mit KDW (Dozent) zurück.

Die meisten meiner Mitstreiter waren während der Präsenzen in Hofgeismar in untergebracht und machten Abends einen drauf. Einigen merkte man das am nächsten Morgen auch noch an. Gut das es genügend Kaffee gab! Auch hier wurde schnell klar, dass die Gruppe zusammen wuchs und das Lernen zusammen viel Spaß machte.

Ablauf der online Seminare
Diese finden in der Regel einmal in der Woche statt von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr.

Also Kommunikation verwendet manQ WebEx von Cisco, die Sprachqualität sowie die Videoqualität sind gut bis sehr gut. Ich lege euch an Herz eine vernünftiges Headset für die Sitzungen zu haben, denn nur wer vernünftig an den Seminaren teilnimmt hat es später einfacher. Auch die eigene Internetverbindung sollte nicht zu schlecht sein.

Wie läuft ein solches Seminar ab? In der Regel hat der Dozent, eine PowerPoint vorbereitet die er mit euch durchgeht. Sprich, er erläutert ein Thema und auf der PP stehen die Themen zusammengefasst. Es ist erwünscht das ein Dialog entsteht durch Fragen und Anregungen zu den Themen.

Die meisten Dozenten haben außerdem noch Aufgaben vorbereiten die man bearbeiten soll und anschließend vorgestellt werden. Es ist also nicht nur reines zuhören.

Es bietet sich an auf den Folien Mitschriften zu machen um für sich selber das Thema besser zu verstehen. Im Grunde ist es wie eine Vorlesung, nur online. Ihr müsst den Stoff trotzdem selber nochmal durchgehen und verinnerlichen.

Ich empfand die Dozenten immer als sehr engagiert und kompetent. Man hat gemerkt, dass Sie tief in ihren Themen stecken und es toll findet ihr Wissen zu teilen.

 


Ablauf der Präsenzen in Hofgeismar
Die Präsenzworkshops sind alle 6 bis 8 Wochen in Hofgeismar und haben mir immer Spaß gemacht. Hier werden die Themen die in der Woche theoretisch erläutert wurden nochmal aufgearbeitet und anschließend in Gruppenaufgaben angewendet.

Die Gruppenaufgaben werden immer in unterschiedlichen Formen präsentiert. Entweder als Powerpoint, am Flipchart, am Whiteboard oder als Schaubild auf Papier. Dieses Vorgehen finde ich gut, denn es übt für die Präsentation in der Prüfung. Als Projektleiter muss man später sowieso präsentieren, Workshops oder Meetings leiten.

Es führt also kein Weg daran vorbei.

Die Workshops sind oft anstrengend aber sehr bereichernd. Es macht Spaß in dieser Atmosphäre zu lernen und das Gelernte direkt in seinem Job umzusetzen und neue Impulse zu bekommen. Mir sagt diese Art des Arbeitens sehr zu, aber ich bin auch eher extrovertiert und komme leicht aus mir heraus. Es gab viele lustige Momente in denen herzlich gelacht wurde und man schließt seine Gruppe nach ein paar Wochen in Herz.

Der Weg zur Prüfung wurde von manQ sehr gut begleitet. Dazu gehört unter anderem, dass es zwei extra Präsenzen nur zur Vorbereitung auf die Prüfung gibt. Hier können alle Fragen geklärt werden die einem noch auf dem Herzen liegen. manQ versucht hier große Sicherheit für die Prüfung zu schaffen.

Wer es bis zum Ende durchhält und die Prüfung besteht wird mit dem Titel "IT Business Manager" belohnt.

Ich würde diese Weiterbildung jeder Zeit wieder machen.

Habt ihr Fragen zu manQ, die ich in meinem Beitrag nicht beantwortet habe? Dann nutzt die Kommentarfunktion.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Ohne Moos nichts los - Gehaltsverhanlungen nach dem Operative Professional


Wie mein Opa schon zu sagen pflegte.
So geht es in der Welt, der eine hat den Beutel, der andere hat das Geld
Der Wunsch nach mehr Gehalt, ist sicher für viele eine der Triebfedern um den Operative Professional zu absolvieren. Denn abgesehen davon, dass Weiterbildung Spaß macht und einen persönlich weiterbringt, kostet sie in der Regel auch viel Geld. Genau diese Investition soll sich natürlich später auszahlen. Denn Bildung ist immer eine Investition in die Zukunft!

Anbahnen des Gespräches

Um mit dem Chef ins Gespräch zu kommen sollte man selber Initiative ergreifen und den Wunsch auf eine Gehaltsanpassung entweder im Jahresgespräch zu Sprache bringen oder einen separaten Termin mit Ihm vereinbaren. Ich für meinen Teil finde es gut wenn der Vorgesetzten weiß was auf Ihn zukommt und würde den Termin klar betiteln.

Vorbereitung auf das Gespräch

Es gibt sicher einige sagenumwobene Tricks die man anwenden kann um das Gehalt zu steigern. Allerdings denke ich, dass die meisten die über Gehalt verhandeln das nicht ständig machen und aus diesem Grund aufgeregt sind.

Es wird im Zweifel also gar nicht zu diesen tollen "Tricks" kommen. Aus diesem Grund bereite ich mich auf ein Gespräch immer ganz normal vor. Aus meiner Sicht sind folgende Dinge wichtig.

Der eigene Gehaltswunsch

Zu erst sei gesagt, eine Gehaltsanpassung um mehr als 10% beim selben Arbeitgeber wird oft sehr schwer. Sollte man natürlich eine komplett neue Stelle bei einem anderem Arbeitgeber annehmen wollen, kann auch mehr drin sein. Hier sind Gehaltssteigerungen bis zu 30% durchaus möglich. In der Regel gilt aber 10% ist das Maximum bleibt man beim selben Arbeitgeber.

Man sollte sich also vorher überlegen wohin man möchte und wie viel Prozent diese Erhöhung zum aktuellen Gehalt ausmachen würde.

Ebenfalls spielt eine Rolle ob man über Gehälter ohne oder mit allen Boni und Sonderzahlungen spricht. Arbeitgeber sprechen gerne über ein Gesamtjahresbruttogehalt. In diesem sind alle Boni, wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld sowie ein eventuelles 13. Monatsgehalt enthalten.

Das führt oft zur Ernüchterung, da es den monatlichen Bruttoverdienst schmälert. Bei Angeboten des AGs immer nachfragen ob in diesem Angebot eventuelle Sonderzahlungen bereits enthalten sind.

Die eignen Leistungen

Hier wird es spezifisch. Man sollte sich die Frage stellen, warum habe ich diese Anpassung verdient? Welche
  •     Projekte habe ich erfolgreich abgeschlossen?
  •     Welche Prozesse habe ich verbessert?
  •     Welche Tätigkeiten habe ich im Laufe der Zeit zusätzlich übernommen?
  •     Welchen Einsatz habe ich im Unternehmen gezeigt?
  •     Weiterbildungsmaßnahmen habe ich erfolgreich abgeschlossen?
Es gibt einige Wege um eine saubere Argumentation hinzubekommen. Das wichtigste ist wohl gute Leistungen aufzuzeigen. Zusammen mit einer erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung wie dem Operative Professional, hat man gute Argumente für eine Gehaltsanpassung.

Welche neuen Fähigkeiten kann ich nun in das Unternehmen und meine tägliche Arbeit einbringen? Hier gilt es möglichst eine win/win Situation zu schaffen.

Die eigene Kompromissfähigkeit

Bereits im Vorfeld, sollte man sich Gedanken darüber machen, was man tut wenn der Chef einem nicht genau das erfüllt was man gerne hätte.
  • Wie weit bin ich breit runter zu gehen?
  • Welche Alternativen würde ich akzeptieren? (Firmenwagen/Erfolgsprämie/Fortbildungen)
  • Welche zusätzlichen Aufgaben wäre ich bereit zu übernehmen?
  • Stufenweise Anpassung des Gehalts?
Man sollte also auf den Fall vorbereitet sein, dass nicht alles glatt läuft. Hier liegt eine große Stärke während der Verhandlung, wenn man sich auf diese Fälle vorbereitet. Denn man kann schnell auf die Einwände oder Bedenken des Chefs eingehen und mit Alternativen aufwarten.

Es ist also kein Fehler mit anderen Ergebnissen aus diesem Gespräch zu gehen als zu Anfang gefordert. Ich bin sogar der Meinung, dass die Kompromissfähigkeit das wichtigste in einem Verhandlungsgespräch ist.

Aber aufgepasst, man sollte Vorschläge auf die man nicht vorbereitet ist und dessen Tragweite man nicht einschätzen kann nicht leichtfertig akzeptieren.

Hier lieber noch mal Bedenkzeit nehmen. Wenn das Angebot seriös und erst gemeint ist, dann wird der Chef diese Zeit gewähren. Sollte er schnell auf eine Entscheidung drängen ist Vorsicht angebracht!



Schlechte Argumente
Es gibt neben den guten und zielführenden Argumenten, auch welche die nicht so zielführend sind. Dazu gehören folgende Argumente. Chef ich möchte mehr Geld weil.......
  • Kollege XY auch mehr bekommt.
  • Firma XY würde mir mehr zahlen.
  • Ich bin jetzt schon X Jahre hier.
  • Das Leben ist teuer geworden
In der Regel zählt nur Leistung. Diese wird auch bezahlt und belohnt. Das Argument, ein Angebot einer anderen Firma zu haben, kann man anbringen. Dann muss man aber bereit sein, auch wirklich den Job zu wechseln.

Denn im Zweifel sagt der Vorgesetzte einem, dass man diesen Job doch annehmen solle. Damit steckt man dann ziemlich in der Tinte, wenn man den Job gar nicht machen möchte. Damit sollte man also vorsichtig sein. 

Das Auftreten
Man sollte selbstbewusst sein, aber nicht arrogant. Also durchaus wissen was man kann und wert ist, aber nicht so tun als wenn man den Arbeitgeber nicht braucht. Denn wer verhandelt schon gerne mit jemanden, der denkt er sei etwas Besseres?

Das falsche Auftreten kann schnell zu einem persönlichen Konflikt werden und verbaut einem Chancen. Der Ton macht die Musik, das gilt auch bei Verhandlungsgesprächen.

Die Strategie
Der richtige Einsatz guter Argumente kann im Zweifel das kleine Stück zur erfolgreichen Verhandlung ausmachen. Wenn ich also dem Chef offenbare welche Gehaltsanpassung ich mir vorstelle und er einen wesentlich kleineren Betrag vorschlägt. Was kann ich dann tun?
 
Nun man kann mehrere Dinge tun. Es ist z.B. möglich zu fragen: "was muss ich denn tun um auf mein Wunschgehalt zu kommen?" "Kann ich weitere Aufgaben übernehmen?" Oder statt einer direkten Erhöhung des Gehalts, kann man auch eine Stufenweise Anpassung vorschlagen.

Man könnte direkt 5% mehr bekommen und nach 6 Monaten noch mal 5%. So hat der AG nocht mal Zeit sich die Arbeitsleistung anzusehen und seine Entscheidung damit für sich selbst zu bestätigen.

Ebenfalls ist eine Alternative zum bloßen Gehalt möglich. Wie folgende Dinge:
  • Zuschuss zum Bahnticket oder Benzingeld
  • Firmenwagen
  • Weiterbildungen ohne sich an den AG binden zu müssen
  • Handy mit Privatnutzung
Es ist wichtig immer eine Alternative im Hinterkopf zu haben um doch noch an sein Ziel zu kommen.

Was ist Angemessen?
Die große Frage, die sich wohl jeder stellt. Welches Gehalt ist für mich angemessen. Dabei spielen viele Faktoren eine große Rolle.
  • Standort
  • Branche
  • Qualifikation
  • Aufgabenbereich
Es gibt viele Gehaltsseiten die einem einen guten Überblick versprechen. Allerdings ist es wohl bei einer Tätigkeit als Operative Professional eher schwer herauszufinden was man verdienen kann. Denn der OP ist kein "Beruf" sondern eine Qualifikation.

Um eine Abschätzung zu machen was andere in in ähnlicher Position verdienen, nutze ich den Gehaltsthread im Fachinformatikerforum.

Xing bietet seit neustem auch die Möglichkeit, Gehälter von Jobs in ihrer Datenbank einzusehen. Dazu muss man allerdings einen Premiumaccount haben. Ich habe das mal getestet und muss sagen, die zahlen waren recht gut abgesteckt.

Tipp: Ein Tipp noch zum Schluss, es kann helfen auch krumme Beträge zu fordern. Nicht immer in Tausender-Schritten denken. Sondern auch um hundert Euro verhandeln.

Welche Erfahrungen habt ihr bei euren Gehaltsverhandlungen gemacht? Habt ihr nach dem Operative Professional mehr Geld verdienen können wie erhofft? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare.



Freitag, 13. Januar 2017

Wer nichts wird, wird Wirt, wer gar nichts wird, wird Operative Professional



Wie meine Oma immer schon zu sagen pflege. 

Wer nichts wird, wird Wirt, wer gar nichts wird, wird Operative Professional.



Weil immer wieder die Anfrage kommt, was wird man denn später als "Operative Professional"?  Habe ich mir mal die Mühe gemacht zu schauen welche Berufswege einige nach Ihrer Fortbildung eingeschlagen haben. Dabei haben ich mir mal exemplarisch sechs Absolventen des Operative Professional angeschaut und analysiert. Ich habe Xing zur Hilfe genommen und einige Profile die den OP gemacht haben angeschaut. Wichtig dabei war, wie lange nach dem OP hat es gedauert bis eine neue Position besetzt wurde?


Berufsaussichten Operative Professional, Jobaussichten Operative Professional.

 Profil 1 

Nach Abschluss des OPs, wurde die nächste Position agile Project CEO, also der Chief Executive Officer. Erscheint mir ein ganz guter Karriereschub. Hängt aber natürlich auch immer etwas von der Größe der Firma ab.Nach weiteren 5 Monaten wurde dann die Position IT Consultant & IT Projektmanager besetzt. Also absolut eine Position die zu den gelernten Inhalten passt.
Berufsaussichten Operative Professional, Jobaussichten Operative Professional.
Man gut erkennen, dass die Komponente IT Consultant um den IT Projektmanager ergänzt wurde. Ohne die entsprechende Fortbildung, wäre es sicher nicht so schnell gegangen.

Profil 2

Das nächste Profil wird sehr spannend, denn hier hat etwas besondere stattgefunden. Der Arbeitgeber hat dem Absolventen mit Beginn der Fortbildung einen Vertrauensvorschuss gewährt. Denn der Absolvent hat die Fortbildung 2013 begonnen und ebenfalls zu diesem Zeitpunkt angefangen als IT-Projektleiter & IT-Teamleiter zu arbeiten. Das zeugt eindeutig davon, dass der Arbeitgeber ein hohes Maß an Vertrauen in seinem Mitarbeiter setzte und in diese Weiterbildung.
Berufsaussichten Operative Professional, Jobaussichten Operative Professional.
  

Profil 3

Das dritte Profil in unserer Analyse zeigt ein weiteres Mal einen klaren Karrieresprung nach dem Operative Professional. Hier wurde der OP 2009 begonnen, im selben Jahr wurde die Person zum stellv. Leiter IT befördert. Ab dem Jahre 2013 wurde eine Beförderung zum stellv. Abteilungsleiter IT gewährt. Wie ich finde eine toller Karrieresprung.
Berufsaussichten Operative Professional, Jobaussichten Operative Professional.
Das sind drei Profile die ich mir genauer angesehen habe und man muss feststellen, alle drei haben nach dem Operative Professional neue Positionen bekommen die auf der Karriereleiter deutlich nach oben zeigen. Natürlich ist das hier keine empirische Erhebung und nur drei Beispiele, aber dennoch kann es euch zeigen wohin der Weg gehen kann.

Man kann wohl abschließend sagen, vielleicht ist es doch gar nicht so schlimm kein Wirt zu sein, sondern Operative Professional.




Studium nach dem IT Business Manager (IHK) 

Artikel 1 - OP #blog - Studium nach dem OP an der offenen Hochschule
Artikel 2 - OP #blog - Studium nach dem OP an der offenen Hochschule Teil 2
Artikel 3 - OP #blog - Wie geht es weiter nach dem OP
Artikel 4 - OP #blog - Masterstudium an der Universität Trier

Erfahrungen IT Business Manager (IHK) mit Bildungsträger manQ

Artikel 1 - OP #blog - Erfahrungsbericht manQ - IT-Business Manager  
Artikel 2 - OP #blog - Erfahrungsbericht manQ - IT-Business Manager die Zweite

Themen rund um Prüfungen und Projektarbeit zum IT Business Manager

Artikel 1 - OP #blog - Projektdokumentation Thema auswählen
Artikel 2 - OP #blog - Prüfungsfragen in der mündlichen Prüfung
Artikel 3 - OP #blog - Ablauf schriftl. Prüfung
Artikel 4 - OP #blog - Projektdokumentation - Anfang
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